Klaus-Dieter Mayer

Geboren in Ulm. Erster Unterricht in Konzertgitarre mit 7 Jahren. Ab 1977 studierte er Schulmusik (Gesang und Gitarre), Erziehungswissenschaften, Religionspädagogik und Germanistik und schloss 1983 mit dem 2. Staatsexamen für das Lehramt ab.

Ab 1981 Sänger in dem von Frieder Bernius geleiteten „Kammerchor Stuttgart“.

Von 1984 bis 1996 war er Geschäftsführer und Manager des „Kammerchor Stuttgart“, des „Barockorchester Stuttgart“ und des „Stuttgarter Musik Podiums“. Mit diesen Ensembles unternahm er weltweite Konzertreisen und war an einigen Dutzend CD-Produktionen beteiligt. 1987 war er Mitbegründer der „Internationalen Festtage Alter Musik Stuttgart“.

Seit 1980 rege Konzerttätigkeit sowohl mit klassischem Repertoire (Bass-Bariton) als auch im Bereich von Chanson und Jazz. Lange Jahre tourte er als Liedermacher, mit „Los Gringos“, einer Formation, die sich der lateinamerikanischen Musik verschrieben hatte und mit der 20er-Jahre Revue „Rosa Valetti“.

Klaus-Dieter Mayer lotet mit seiner Stimme die Grenzen zwischen traditioneller klassischer Musik und dem Jazz aus.

Mit der „Salon-Kommode Stuttgart“- einem Salonorchester um den Staatsopern- und Bayreuth-Geiger Tilo Nast – widmet sich Klaus-Dieter Mayer als Sänger und Conférencier mit Leidenschaft dem halbseiden-abgründigen Repertoire  der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts.  

Zusammen mit dem Münchner Schlagzeuger und Arrangeur Stephan Eppinger Begründer, Initiator und Frontman von „alles paletti“, einer Swing-Show mit einer kurzweiligen und ausgefeilten Mischung aus Jazz-Standards und Variété.

Vor über 10 Jahren initiierte er gemeinsam mit dem Stuttgarter Pianisten und Professor an der Münchner Musikhochschule Tilman Jäger die Landes-Lehrer-Bigband Baden-Württemberg, deren Sänger er seither ist. Als Sänger ist er darüber hinaus bei diversen anderen Bands und Big-Bands zu hören.

Der Tübinger Pianist und Musikmanager Johannes Freyer verpflichtet ihn regelmäßig zu Auftritten mit den „13 Kleinen Affen“ – dem Deutschen Swing- und Tonfilmorchester.

Seit einiger Zeit beschäftigt er sich zunehmend mit Rezitations- und Schauspielprogrammen, wie zum Beispiel einem Hesse-, Brecht- oder Schwitters-Abend, Strawinskys „Geschichte vom Soldaten“ oder Brechts „Dreigroschenoper“.