13 kleine Affen - Deutsches Swing und Tonfilmorchester

Nicht erst seit Robbie Williams und Roger Cicero ist Swing wieder in: Glenn Miller, Benny Goodman, Louis Armstrong oder Fred Astaire sind nur einige Namen aus der Swing-Ära, die Alt und Jung kennen. Weniger bekannt ist, dass es in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts auch in Deutschland eine Swingszene gab. Von den Nazis als „entartet“ verboten, emigrierten viele deutsche Swingkünstler in das Ausland und komponierten oder spielten dort z.B. für die Filmindustrie in Hollywood.

Das im Jahre 2006 gegründete „Deutsche Swing- und Tonfilmorchester – 13 kleine Affen“ knüpft an diese Tradition an und spielt altbekannte Tonfilmmelodien in ihrem ursprünglichen Swingstyle. So hören wir Nummern wie „Musik, Musik, Musik“, „Ein Freund, ein guter Freund“ und viele andere neben den amerikanischen Hits der 30er und 40er Jahre.

Klaus-Dieter Mayers variable Stimme und seine temperamentvolle Bühnenpräsenz ergänzen das Orchester wesentlich. Wir sehen die Großen der alten Ufa-Filme vor unserem geistigen Auge auferstehen und haben tanzzuckende Beine bei seinen jazzigen Interpretationen der amerikanischen Swingnummern.

Die in dieser Tradition hinreißend gespielte Musik lädt ebenso zum Tanzen wie zum Zuhören ein, sie entführt uns mit heißem Charme in die großartige Zeit der Ozeandampfer, der ersten Wolkenkratzer, des Lindbergh-Fluges und der großen Tanzrevuen.

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Mitschnitt eines Konzertes am 14.10.2007 im Rahmen der Jazz- und Klassiktage Tübingen:

  • Bei mir bist du scheen
  • 13 kleine Affen
  • Tea For Two