Hermann Hesse, "Eine Novembernacht"

"...Klaus-Dieter Mayer, im Korbsessel, die Beine übereinandergeschlagen, rezitiert, nein zelebriert er die hohe Kunst bildmalerischer Sprache: Hesse. Intensiv, packend, 150-prozentig....Hesses Sprache - sie erfuhr durch die überzeugende Rezitationskunst Mayers eine unglaubliche Intensität, Spannung und atmosphärische Dichte - und es gab niemand im Keller, der sich dem entziehen konnte. Wortkino im besten Sinne. Ein Genuss. ..."

Hans Derer

 

„... liest Klaus-Dieter Mayer aus Jugendskizzen und Briefen Hermann Hesses ... Da der Erzähler die verschiedenen Werke zu einer empfindsamen Chronologie verdichtet hat, kann der Zuhörer ihm zu jeder Zeit folgen und verliert sich nicht in den zornigen und hilflosen Gefühlszuständen des Dichters. „Dichter durfte man nur sein, nicht aber werden“, klagt Mayer mit den Worten Hesses.

Und wenn die Worte des Erzählers verklingen, nehmen Freddy Wilkes und seine Mitmusiker, Ull Möck, Paul Müller, Ekkehard Rössle und Jogi Nestle die empfindsame Stimmung auf und kleiden sie mit Noten und Gesang zu passenden Jazzstücken.

Gekonnt verbinden sich Lied, Lyrik und Prosa. ..."

 

 

 

 

 „ ...habe mit der Schule im allgemeinen

 nicht viel Glück gehabt ...“

 

Taugt Hermann Hesse auch für Jazz?

„Warum nicht? Das muss sich der Sänger Freddy Wilkes gefragt haben, als er mit den Top-Jazzern Ull Möck (Klavier), Ekkehard Rössle (Saxophon), Paul Müller (Kontrabass) und Jogi Nestle (Drums) Hesse-Vertonungen des finnischen Theaterkomponisten Toni Edelmann auf die Bühne brachte. Zudem engagierte er den Sprecher Klaus-Dieter Mayer für die Texte. Zwischendrin hören wir Jazz-Songs, die die poetischen Texte eines sehr deutschen Dichters ... in ein neues Licht stellen.“

(Michael Riediger in der Waiblinger Kreiszeitung)

 

Von diesem Konzept ausgehend haben Klaus-Dieter Mayer und Freddy Wilkes ein neues Programm erarbeitet. Neben den von Freddy Wilkes gesungenen Vertonungen seiner Gedichte, sind, von Klaus-Dieter Mayer vorgetragen, biographische Texte, Briefe und Auszüge aus Romanen zu hören, in denen Hesse sich zu seiner Schulzeit und zur Schule im allgemeinen äußert, mit der er „..im allgemeinen nicht viel Glück...“ hatte.

 

 

Freddy Wilkes Quintet

Klaus-Dieter Mayer, Erzähler

 

 

Freddy Wilkes, vocal

Ull Möck, piano

Ekkehard Rössle, saxophon

Paul Müller, kontrabass

Jogi Nestle, drums