"Beine - und andere Ungereimtheiten"

Ein wunderschöner Tango von Friedrich Hollaender
"Ja, die zwei Beine sind des Mannes Weltanschauung"
hat mich zu diesem Programm inspiriert.
Es changiert zwischen Rezitation und Chanson, zwischen Dada, Schwitters und Morgenstern, zwischen Brecht, Benatzky und Hanns Eisler.

Eine musikalisch-literarische Annäherung an mein Lieblingsgemälde in der Galerie der Stadt Stuttgart:

 

Dem 1927/28 gemalten Triptychon "Großstadt" von Otto Dix.

 

 

Mit von der Partie auf meinem Streifzug durch das Berlin der 20er Jahre und die Seelenzustände gerade auch uns Heutiger:

 

Margret Singer (Klavier) und Tilo Nast (Stehgeiger)

 

Die Presse:

"Klaus-Dieter Mayer, Sänger, Sprecher, Schauspieler, Tausendsassa aus Hegnach, hat sich für sein neues Programm zurechtgemacht: weißer Anzug, Hut, Schal - der Charme des 20er-Jahre-Chansonniers tropft ihm aus jedem Knopfloch. ...

Eine ebenso süffisant frivole Bemerkung wie viele andere an diesem höchst amüsanten Kleinkunstabend ...

...dann gewinnt seine Nummernrevue über „Beine und andere Ungereimtheiten“ – ... – derart an Fahrt, Klasse, Esprit, dass wir bald gar nicht genug kriegten von Mayers gestenreichem Spiel-Gesang, und wäre der auch noch so überzogen.

Und Klaus-Dieter Mayer ist der witzigste Weimar-Conferencier weit und breit."

 

Waiblinger Kreiszeitung 4.11.2010

 

 

"Ein alter Charmeur"

 

Charmeur Klaus-Dieter Mayer fesselte das Publikum mit Chansons aus den 20er-Jahren

 

Auch beim Varieté zum 20-jährigen Bestehen war der Rittersaal gefüllt und die Zuschauer wurden in den Bann von Klaus-Dieter Mayer gezogen, der Chansons sang, die überwiegend aus den 20er-jahren stammten.

.... Seinen Charme hat er bis heute nicht verloren. Ein Augenzwinkern reichte, damit eine Dame ihm eine Flasche Wein reichte. Mayer verband eine sanfte Stimme mit ausdrucksstarken Gesten, schrie verzweifelt, sank mitleiderregend auf die Knie und als er „Fräulein, Pardon!“ aus dem Jahre 1927 sang, hielt das Publikum den Atem an. ... Der Applaus hörte danach gar nicht mehr auf.

Nicht nur Mayers Stimme ist stark, sondern auch sein Gedächtnis. Rund zwei Dutzend Chansons sang er und zitierte auch Texte von Morgenstern, Weisheiten von Schwitters und Gedichte von Ringelnatz. Das macht er so sicher, als würde er schon seit Jahren mit diesem Programm auf Tour gehen. ...

Begleitet wurde der Künstler von der Pianistin Margret Singer und dem Stehgeiger Tilo Nast, der zum Staatsorchester Stuttgart gehört und mit einer atemberaubenden Geschwindigkeit spielte.

Das Programm hieß „Beine – und andere Ungereimtheiten“ und „ist eine Umsetzung des Triptychons Großstadt von Otto Dix, ... All das bot der Abend: Mayer sang viele Chansons über Beine, beherrschte den Raum mit seinen Bewegungen und ließ die goldenen 20er-Jahre wieder aufleben, um die zwei Jahrzehnte Kultur in Kirchentellinsfurt mit viel Charme zu würdigen“

 

Schwäbisches Tagblatt Tübingen

1.10.2009

 

 

 

Von Bel Ami bis Mackie Messer

„...Das bewies Klaus-Dieter Mayer ... Der Dandy im weißen Anzug, der zusammen mit Stehgeiger Tilo Nast und der Pianistin Margret Singer auftrat, hatte sein Programm „Beine und andere Ungereimtheiten“ mitgebracht: eine musikalische Hommage an Otto Dix` Triptychon „“Großstadt“ ...

... Mayer traf den Ton und begeisterte mit einer starken Bühnenpräsenz und einem Witz, der nie in Klamauk abglitt. Mindestens ebenso überzeugend war er im ernsthaften Fach. Mit „Wach auf du verrotteter Christ“ und der Ballade von Mackie Messer“ zeigte der Musiker und Rezitator, wie nah die goldenen Zwanziger sind. ...“

 

Reutlinger Generalanzeiger GEA 1.10.2009